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Pflicht- und Angebotsuntersuchungen

Die Neufassungen der Arbeitsschutzgesetzgebung ergibt eine neue Systematik der Arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen. Hiernach wird im wesentlichen nach Pflicht- und Angebotsuntersuchungen unterschieden.
Pflichtuntersuchungen müssen vom Arbeitgeber angeboten werden und vom Arbeitnehmer angenommen werden, soweit er weiter in dem gefährdeten Bereich eingesetzt werden soll. Eine nicht durchgeführte Untersuchung oder gesundheitliche Bedenken führen zu einem Beschäftigungsverbot für den Gefährdungsbereich. Hierüber ist wie in der Vergangenheit eine Gesundheitskartei zu führen.
Angebotsuntersuchungen müssen vom Arbeitgeber angeboten werden und vom Arbeitnehmer nicht angenommen werden. Untersuchungsbescheinigungen über diese Untersuchung dürfen nur mit Einverständnis des Arbeitnehmers an den Arbeitgeber gegeben werden.

» Liste der Untersuchungen [86 KB]

Betriebliches Wiedereingliederungsmanagement

Betriebliches Eingliederungsmanagement ist einer der zentralen Punkte des Gesetzes zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen, das am 01.05.04 in Kraft getreten ist. Das Gesetz stellt eine Novellierung des Sozialgesetzbuches IX und richtet sich auf die Überwindung und die Vorbeugung erneuter Arbeitsunfähigkeit » (SGB IX. Buch § 84). [58 KB]
Der gesetzliche Rahmen sieht konkret wie folgt aus:
nach dem bisher geltenden § 84 Abs.1 SGB IX schaltet der Arbeitgeber bei Eintreten von personen-, verhaltens- oder betriebsbedingten Schwierigkeiten im Arbeitsverhältnis möglichst frühzeitig die Schwerbehindertenvertretung und die Arbeitnehmervertretung sowie das Integrationsamt ein. Dabei sollen alle Möglichkeiten und alle zur Verfügung stehenden Hilfen zur Beratung und mögliche finanzielle Leistungen geklärt werden, mit denen die Schwierigkeiten beseitigt werden können und das Arbeitsverhältnis möglichst dauerhaft fortgesetzt werden kann.
Seit 01.05.04 gilt zusätzlich:wenn Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig sind, klärt der Arbeitgeber zusammen mit dem Betroffenen und der Interessenvertretung, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann.
Gemeinsame Servicestellen und Integrationsämter sollen hinzugezogen werden, wenn es um Leistungen zur Teilhabe oder begleitende Hilfen im Arbeitsleben geht. Diese haben dafür zu sorgen, dass die erforderlichen Hilfen schnellstmöglich erbracht werden, denn bei Invalidität ist die Zeit oft der kritische Faktor. Betriebe, die ein betriebliches Wiedereingliederungs- management einführen, können durch die Rehabilitationsträger durch Prämien oder einen Bonus gefördert werden.

Wir bieten Ihnen als externe, der ärztlichen Schweigepflicht unterliegende Institution die geeignete Plattform, Ihrer Verpflichtung aus dem SGB IX nachzukommen. Darüber hinaus werden Sie den Nutzen eines professionellen Gesundheitsmanagements im Betrieb kennenlernen.
Sie haben die Möglichkeit, Ihre Mitarbeiter bei oder nach einer längeren Krankheit bei uns vorzustellen. Wir besprechen den Fall mit Ihrem Mitarbeiter und den behandelnden Ärzten und überprüfen nicht nur die generelle Einsetzbarkeit, sondern fragen auch gezielt nach, inwieweit das Einschalten von den Rehabilitationsdiensten der Sozialleistungsträger (Kranken-/Rentenversicherung,Berufsgenossenschaften, Integrationsämter) sinnvoll und erforderlich ist.
Wir übernehmen für Sie das gesamte Fallmanagement, einschließlich der Aufklärung und Beratung Ihrer Arbeitnehmer- und Schwerbehindertenvertretung.

» Übersichtschema [24 KB]
» Detailschema [24 KB]

Toner

Gesundheitsgefährdung durch Tonerstaub!

Diverse Medienbeiträge problematisieren zur Zeit wieder aktuell –unabhängig von der spezifischen Tonerzusammensetzung- die negativen Folgen von Feinstaub, der von Laserdruckern und Kopiergeräten emittiert wird. Auf diese werden seitens "Interessensgemeinschaft der Tonergeschädigten" und einer Firma, die Feinstaubfilter für Bürogeräte vertreibt, vehement und per Links hingewiesen. Auch werden diverse (von dieser Firma in Auftrag gegebene) Gutachten vorgelegt, die die Wirksamkeit der Filter beweisen sollen. Aus diesen ist ersichtlich, dass besondere Meßmethoden erforderlich waren, da die zu messende Menge an Feinstaub sehr gering war. Somit erscheinen zusätzliche Filter bei Markengeräten wohl eher nicht erforderlich zu sein.

Dennoch erreichen uns jetzt wieder gehäuft Anfragen von um ihre Gesundheit besorgten Büroangestellten zu diesem Thema, zum Teil auch schon der Wunsch, für die Anschaffung von Feinstaubfiltern zu sorgen.Aus arbeitsmedizinischer Sicht besteht nach wie vor kein Handlungsbedarf, da diese neuerlich vorbrachten Studien auf intentionierten Einzelfallmessungen beruhen und in keiner Weise einer wissenschaftlich belegte Gesundheitsgefährdung nachweisen können.
Richtig ist, dass die bisherigen Studien nach dem bisherigen Kenntnisstand davon ausgehen, dass keine Gesundheitsgefährdung bei bestimmungsgemäßen Gebrauch der Geräte ausgehen. Es wird bestenfalls weiterer Studienbedarf gesehen, um die bisherigen Ergebnisse zu untermauern. Zu diesem Ergebnis kommt auch der Abschlußbericht des Bundesamtes für Risikobewertung, der durch Prof. Mersch- Sundermann vorgelegt wurde.

Interessant ist auch der Artikel im "Spiegel" zu diesem Thema.


Gesamter Artikel als PDF:
» ARBMED - Ihr Arbeitsmediziner informiert [55 KB]
» Umweltbundesamt [132 KB]
» BGFA - Stellungnahme [61 KB]
» GSF - Stellungnahme [423 KB]
» Filterhersteller [3.360 KB]
» Australische Tonerstudie [2.825 KB]
» Spiegelartikel [64 KB]